Worpswede unterm Hakenkreuz:
ein Rundgang der besonderen Art
Bild 3
Mitglieder des Bremer Ski-Clubs am "Niedersachsenstein" (Foto 1). Im "Dritten Reich" wurde hier der "Helden" des Ersten und Zweiten Weltkriegs gedacht.

Worpswede krankt an seiner Geschichte, an die bis heute nicht ger├╝hrt werden soll.

Das von Fritz Mackensen auf dem 1. Niederdeutschen Malertag von 1938 so genannte "Weltdorf" geht mit seiner Vergangenheit nicht offen um. Statt sich unvoreingenommen der eigenen Geschichte zu stellen, erz├Ąhlt man sich bis heute lieber Geschichtchen, Anekdoten und D├Ântjes, die nicht erhellen und aufkl├Ąren, sondern die Wahrheit verh├╝llen.
Dies alles geschieht in der Absicht, den guten Ruf des Ortes nicht zu besch├Ądigen, bzw. die Interessen des Kunstbetriebs nicht zu gef├Ąhrden.

Der hier angebotene, alternative Rundgang durch den K├╝nstlerort zeigt an ausgew├Ąhlten Beispielen: Worpswede war eine Hochburg des Nationalsozialismus und der mit ihm paktierenden deutschnationalen Kr├Ąfte; "sinnige Frauenh├Ąnde" bekr├Ąnzten dort immer und immer wieder "das Bild des F├╝hrers mit sch├Ânen Blumen".

Der "Barkenhoff", das 1932 verkaufte K├╝nstlerhaus des in die Sowjetunion geflohenen Antifaschisten Heinrich Vogeler, lieferte unter der Regie des Pg. Max K. Schwarz regelm├Ą├čig "Frischgem├╝se f├╝r den Stellvertreter des F├╝hrers" in die Berliner Reichskanzlei und die ├╝berwiegende Zahl der Worpsweder K├╝nstler folgte dem Aufruf des Gauleiters von Ost-Hannover, Otto Telschow, eine "gesunde", an die niederdeutsche Heimat gebundene, volkst├╝mliche, deutsche Kunst zu schaffen.

Wer an einer alternativen F├╝hrung durch Worpswede interessiert ist, sollte sich mit mir in Verbindung setzen ÔÇô sei es per Brief oder per elektronischer Post.
Worpswede


Ein alternativer Rundgang
Fritz Mackensen
Die Gaukulturwoche 1939
Der Niedersachsenstein
Wilhelm Scharrelmann
Die geplante Kunsthalle
Das ÔÇ×Haus im SchluhÔÇť
Heinrich Vogelers Komplexbild
Der Eutiner Dichterkreis
Die Worpsweder NS-Frauenschaft
Bernhard Hoetger




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